Der Föhnsturm der vorletzten Nacht über Kärnten und die Steiermark zog, verursachte im Bereich Deutschlandsberg massive Schäden. Bäume knickten wie Streichhölzer ab und blockierten Straßen, Stromleitungen wurden gekappt und Dächer abgedeckt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Lannach wurde gestern um 10:45 Uhr zum Katastropheneinsatz nach Eibiswald alarmiert.

Da es aufgrund der vielen Einsätze für die örtlichen Feuerwehren nicht mehr schaffbar war, wurden gestern Vormittag KHD-Einheiten aus den Bereichen Voitsberg, Weiz und Graz-Umgebung in den Bereich Deutschlandsberg alarmiert.

 

Bereits bei der Anfahrt mit dem TLFA 4000-200 Lannach konnte das Ausmaß der Schäden im Bereich Deutschlandsberg mit eigenen Augen wahrgenommen werden. Beim Rüsthaus Eibiswald angekommen, wurde uns vom Einsatzleiter HBI Thomas Schnepf ein Einsatzort zugewiesen.

Dort angekommen sah man den Verlauf der Straße nicht mehr. Gemeinsam mit einem ortskundigen Holzknecht und Bauern wurden die Bäume zerteilt und mittels Schneepflug an den Straßenrand geschoben, so dass die Straße wieder befahrbar war.

So kämpften wir uns Meter für Meter voran. Bei der eintretenden Dunkelheit ab 17:00 Uhr wurde die Gefahr zu hoch, somit musste der Einsatz abgebrochen werden. Nach einer kurzen Lagebesprechung und Jause im Rüsthaus Eibiswald rückten wir wieder nach Lannach ab, stellten die Einsatzbereitschaft wieder her und meldeten uns einsatzbereit.

Fotos: HBI Markus KÖPPEL, OBI Kevin NATERER, LM d. F. Lisa KÖPPEL

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