Am 28. und 29. September 2019 führte der Ausflug 2019 die Kameradinnen und Kameraden der FF Lannach in die Gegend um Wien und in die Bundeshauptstadt, um zwei Tage im Zeichen der Kameradschaftspflege zu erleben.

Pünktlich um 07:00 Uhr ging es von Lannach aus über den Wechsel bis nach Wiener Neudorf, wo wir bereits von den Kameraden Michael Biegler (Verwaltungsmeister) und Fabio Wulz (Sachbearbeiter Nachrichtendienst) der FF Wiener Neudorf erwartet wurden.

Die FF Wiener Neudorf ist eine Freiwillige Feuerwehr an der Stadtgrenze von Wien im Bezirk Mödling. Mit den knapp 110 Mitgliedern arbeiten sie pro Jahr mehr als 600 Einsätze professionell ab, führen Schulungen/Übungen durch und lassen dabei die Kameradschaft niemals zu kurz kommen. Bei einer interessanten Führung durch das gesamte Feuerwehrhaus, die Erklärung der Fahrzeuge und der Arbeit innerhalb der Feuerwehr vergingen so 2 ½ Stunden wie im Flug. Bei einem gemeinsamen Abschlussgetränk im Aufenthaltsraum, konnten noch so einige Fragen beantwortet werden. Wir danken der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf unter Kommandant HBI Walter Wistermayer und unseren Ansprechpersonen Michael Biegler und Fabio Wulz für die Führung, das kameradschaftliche Miteinander und den Erfahrungsaustausch mit einer der professionellsten Freiwilligen Feuerwehren in Österreich.

Nach dem Mittagessen im Restaurant Oase in Wiener Neudorf, konnten wir einen kurzen Abstecher zur Niemetz-Schwedenbomben-Fabrik machen, wo die Bäuche mancher nach dem Verzehr so mancher Schwedenbomben wie echte Bomben kurz vor dem Platzen standen.

Um dem Körper nach dem Mittagessen und den süßen Köstlichkeiten wieder etwas zu fordern, ging es gemütlich zum Schloss Schönbrunn, wo wir gemeinsam den Schlossgarten und die Gloriette besuchten. Bei einem Getränk im dortigen Kaffee, konnte die Aussicht über Wien genossen werden.

Kurz vor 18:00 Uhr ging es für uns zu unserem Hotel am anderen Ufer der Donau, gegenüber der UNO-City. Nachdem alle eingecheckt hatten, ließen wir uns es nicht nehmen, den Weg zum Abendessen im Bierfreihof Napoleon umweltfreundlich mit der U-Bahn zurückzulegen. Der Abend klang gemeinsam an der Hotelbar bei dem ein oder anderen Getränk gemütlich aus.

Am zweiten Tag lachte bereits früh morgens die Sonne, die Wettervorhersage versprach bestes Wetter für den Besuch der Innenstadt von Wien. Über den Stephansplatz und den -dom und den Graben, ging es zu unserer nächsten Station – dem Feuerwehrmuseum der Berufsfeuerwehr Wien. Als älteste Berufsfeuerwehr der Welt, kann man in diesem Museum die Feuerwehrgeschichte von einst, die damalige Technik bis zur Gegenwart bestaunen.

Bei der Hauptfeuerwehrwache Am Hof, die direkt daneben liegt, konnten vorerst durch die Tore die Fahrzeuge der BF Wien bestaunt werden. Zu unserem Glück, entschloss sich ein Feuerwehrmann der BF Wien, der gerade seinen Dienst versah, dazu, uns eine kleine und vor allem spontane Führung durch die Hauptfeuerwache zu geben – inklusive einer Drehleiterfahrt über die Dächer der Wiener Innenstadt – das Highlight für viele, in 30 Metern Höhe im Korb der Drehleiter Wien zu bestaunen. Wir danken der BF Wien für die Führung und die „Ausfahrt“ mit der Drehleier in schwindelerregende Höhen.

Nach einem Abschlussgetränk in der Innenstadt, nahe der Albertina, fuhren wir mit dem Bus nach Bad Waltersdorf, um zum dortigen Bergstadl, einem Heurigen einzukehren. Nach der hervorragenden Jause und den köstlichen Desserts, machten wir uns auf dem Heimweg nach Lannach, wo um 19:00 Uhr der Ausflug sein Ende fand.

Fotos: HBI Markus KÖPPEL, HFF Manuela KÖPPEL

 
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