In Zusammenarbeit mit der FF Blumegg-Teipl, der BtF Magna Lannach und dem Roten Kreuz Lannach – St. Josef führte die FF Lannach am Nachmittag des 8.9.2016 eine Gefahrgutübung bei der Firma LLT im Lannacher Industriegebiet durch.

 

Übungsannahme der jährlich verpflichtenden Übung war ein Austritt von stark ätzender Flusssäure (UN1790) sowie die Rettung einer vermissten Person aus den Lagerräumen.

 

 

Um die Rettung der Person bzw. die Bergung des Gebindes durchführen zu können, ist es nötig spezielle Chemikalienschutzanzüge über der herkömmlichen Einsatzbekleidung zu tragen. Diese stehen sowohl der FF Lannach (Schutzstufe 2) als auch der Btf Magna Lannach (Schutzstufe 3) zur Verfügung.

Da die vermisste Person bereits von den Mitarbeitern ins Freie gebracht werden konnte, bargen  die 3 Feuerwehren in gewohnt guter Zusammenarbeit den beschädigten Flusssäurebehälter - bei nahezu 30°C Außentemperatur eine extrem anstrengende und kräfteraubende Aufgabe für die Einsatzkräfte!

Parallel dazu wurde die verletzte Person vom Roten Kreuz versorgt sowie ein Dekontaminationsplatz für die eingesetzen Kräfte aufgebaut. Auf diesem wurden im Anschluss die Träger der Chemikalienschutzanzüge dekontaminiert sowie die umfangreiche Ausrüstung versorgt.

Bei der Übungsnachbesprechung erläuterte HBI Franz Petschauer den ÜbungsteilnehmerInnen die umfangreich installierten Brand- und Umweltschutzsysteme. LLT-Lagerleiter Wolfgang Wittreich bedankte sich außerdem für die zahlreiche Teilnahme, das große Interesse an der Übung und lud im Namen der Firma LLT alle Teilnehmer zum Backhendl-Essen in das Rüsthaus Lannach ein - hierfür bedanken wir uns recht herzlich!

Übungsteilnehmer:

FF Lannach
FF Blumegg-Teipl
BtF Magna Lannach
Rotes Kreuz Lannach – St. Josef

Bericht & Fotos: OFM Lukas REITER

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